LWS

documents-icon@2xcontact-icon@2xmail-icon@2x

Strecke
Teutoburger Wald

Die rund 100 km lange Teutoburger-Wald-Eisenbahn (TWE) Ibbenbüren – Lengerich – Gütersloh – Hövelhof wurde in den Jahren 1900 – 1903 schrittweise für den Personen- und Güterverkehr eröffnet. Als Nebenbahn konzessioniert, war sie bis in die jüngste

Zeit stets eine „Konzernbahn“, deren Aktienmehrheit über die Jahre hinweg private Eisenbahn-Bau- und Betriebsunternehmen hielten. 1978 erfolgte die endgültige Einstellung des Schienenpersonenverkehrs. Es verblieb ein zunächst noch sehr reger Güterverkehr, teilweise auch mit überregionalem Charakter. Nach mehreren Eigentümerwechseln gelangte die TWE Ende 2009 in den Besitz der Französischen Staatsbahn (SNCF), die schon bald den Fortbestand des zuletzt nur noch von wenigen Zügen befahrenen Nordteils Versmold – Lengerich – Ibbenbüren/Hafen Ibbenbüren-Dörenthe in Frage stellte. Nach einem Bahndammschaden infolge Starkregens wurde der durchgehende Betrieb im Sommer 2010 eingestellt und die Stilllegung der Strecke nördlich von Versmold ins Auge gefasst. Am. 2. Dezember 2015 konnte der betroffene Abschnitt von der Lappwaldbahn Service GmbH erworben werden, nachdem sich zuvor ein Aktionsbündnis (AB pro TWE) für den Streckenerhalt stark gemacht hatte und die drohende Stilllegung hinauszögern konnte. Am 1. September 2016 lief eine umfassende Ertüchtigung der rund 50 km langen Strecke an, die sie in den kommenden Jahren für den schweren Güterverkehr (Streckenklasse D 4 / Betriebsvorschriften FV-NE) fitmachen wird. Auch an die lange Tradition des Ausflugsverkehrs kann nach durchgehender Wiederherstellung der landschaftlich sehr schönen, für eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zugelassenen Nebenbahn angeknüpft werden. Besondere Bedeutung wird in den kommenden Jahren dem Hafen Ibbenbüren-Dörenthe am Dortmund-Ems-Kanal zukommen, der über eine Stichstrecke mit dem Bahnhof Brochterbeck verbunden ist.

mehr Infos

Strecke
Lappwald

Die Lappwaldbahn-Service GmbH (LWS) betreibt im Grenzbereich zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zwei Nebenbahnen (Betriebsvorschriften FV-NE), die im Bahnhof Weferlingen miteinander verbunden sind.

Der 1907 eröffnete Abschnitt Weferlingen – Bahnkilometer 9,9 (ehem. Haltepunkt Emden) an der Strecke nach Haldensleben verlor 1999 den Schienenpersonenverkehr und war aufgrund des schlechten Gleiszustandes akut von der Gesamtstilllegung bedroht. Im Jahr 2000 übernahm die Lappwaldbahn den Streckenabschnitt auf Pachtbasis. Der teilweise sehr schlechte Streckenzustand erforderte in den folgenden Jahren umfassende Baumaßnahmen, um die Infrastruktur für den schweren Güterverkehr (Streckenklasse D 4) zu ertüchtigen. Inzwischen befindet sich die für eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zugelassene Nebenbahn in einem durchweg guten Zustand. 2006 übernahm die Lappwaldbahn ebenfalls auf Pachtbasis auch die Strecke Weferlingen – Helmstedt. 1895 eröffnet, war dieser Abschnitt einst Teil einer Nebenbahn von Helmstedt nach Oebisfelde, die infolge der Deutschen Teilung 1945 östlich von Grasleben dauerhaft unterbrochen wurde. Zur Anbindung des Salzbergwerks in Grasleben blieb der im Westen verbliebene und zum Netz der Deutschen Bundesbahn gehörende Teil für den Güterverkehr in Betrieb, während der schwache Personenverkehr auf der Schiene schon 1959 endete. 1995 wurde der durch die Grenze unterbrochene Abschnitt Grasleben – Weferlingen reaktiviert, dagegen der Betrieb nach Helmstedt aufgrund von Oberbauschäden einige Zeit später zum Erliegen kam. Nachdem die Bahnanlagen jahrelang ihrem Schicksal überlassen und entsprechend verfallen waren, ertüchtigte die Lappwaldbahn die Strecke für hohe Lasten (Streckenklasse D 4). Am 17. Mai 2009 ging die nunmehr für eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h zugelassene Nebenbahn nach erfolgter Grundsanierung wieder in Betrieb.
mehr Infos

Strecke
NNRAIL

Der Flechtinger Höhenzug ist das nördlichste deutsche Abbaugebiet vulkanischer Gesteine, die vorwiegend zu Schotter und Splitt verarbeitet werden. Der größte Aufschluss in der Region ist der bei Bebertal gelegene Steinbruch Dönstedt/Eiche, der

von der Norddeutsche Naturstein GmbH (NNG) betrieben wird.
Sie ist seit 2005 eine Tochter der Basalt-Aktien-Gesellschaft, die bundesweit mehrere Vertriebsgesellschaften mit einem dichten Netz regionaler Steinbrüche, Asphaltmischanlagen und Deponien unterhält. Die unsichere Perspektive der seit 1928 bestehenden Bahnanbindung veranlasste das Unternehmen im Jahr 2000 nach vorangegangener Einstellung des Schienenpersonenverkehrs zwischen Haldensleben und Weferlingen zur Übernahme der Streckenabschnitte Haldensleben – Bahnkilometer km 9,9 (ehem. Haltepunkt Emden) sowie Abzweig Süplingen – Dönstedt-Steinwerke (km 2,4), die langfristig von der Deutschen Bahn gepachtet wurden. Zu diesem Zweck wurde das Tochterunternehmen Norddeutsche Naturstein-Rail (NNRail) gegründet, das die Lappwaldbahn am 23. September 2001 mit der Betriebsführung beauftragte. Die seit dem Neubau der Mittellandkanalbrücke nördlich von Haldensleben am neu geschaffenen Abzweig „Florastraße“ beginnende Strecke ist eine für die Streckenklasse D 4 zugelassene öffentliche Eisenbahninfrastruktur. Sie wird nach den Betriebsvorschriften FV-NE betrieben. Die Grenze zur Anschlussbahn der NNG befindet sich in Bahnkilometer 2,4 am ehemaligen Haltepunkt Dönstedt-Steinwerke. Hier enden alle Zugfahrten vor der Haltetafel (Signal Ne 5).
mehr Infos

Anschlussbahn
Oebisfelde

Im Bereich des früheren Güterbahnhofs Oebisfelde stehen fünf Gleise als Abstellanlage zur Verfügung, Eigentümerin ist die LWS.

Sie liegen südlich der Stammstrecke Hannover – Stendal – Berlin im Bereich des früheren Güterbahnhofs Oebisfelde und sind über ein langes Ausziehgleis erreichbar. Sämtliche Weichen werden örtlich bedient. In Summe sind 5 Abstellgleise vorhanden. Die Nutzlänge beträgt für Gleis 20 267m, für Gleis 27 233 m, für Gleis 28 230 m, für Gleis 60 217 m und für Gleis 61 140 m.
mehr Infos

Anschlussbahn
Zuckerfabrik

Die Ende 2015 fertiggestellte Werkstatt der LWI wurde im Bereich des Bahnhofs Weferlingen Zuckerfabrik errichtet, dem einstigen betrieblichen Mittelpunkt der früheren Kleinbahn Gardelegen – Neuhaldensleben – Weferlingen. Mit dem Umzug nach Weferlingen wurde der frühere Werkstattstandort in Oebisfelde aufgegeben.

Nach Stilllegung der Weferlinger Zuckerfabrik Ende 1991 verfielen die Gleisanlagen des Bahnhofs zusehends, so dass zuletzt lediglich noch das durchgehende Streckengleis befahrbar war. Folglich erfolgte mit dem Abriss des alten zweiständigen Lokschuppens und dem Neubau einer Werkstatthalle mit drei Zuführungsgleisen auch eine vollständige Ertüchtigung der noch vorhandenen Bahnhofsgleise, die nun als Abstellanlage genutzt werden können. Angeschlossen ist die Anschlussbahn der Werkstatt über die Weiche 3 des Bahnhofs Weferlingen Zuckerfabrik.
mehr Infos

Anschlussbahn
Quarzwerke

In Weferlingen werden seit 1925 Quarzsande abgebaut.
Nach der Aufbereitung entstehen daraus insgesamt 20 verschiedene Produkte, die früher vorwiegend über die Schiene abgefahren wurden. Bald nach der Wende im Jahr 1989 verlor der Schienenverkehr an Bedeutung und wurde schließlich ganz eingestellt. Erst nach längerer Planungszeit konnte der Anschluss im Frühjahr 2014 reaktiviert werden, nachdem die LWS auf dem Gelände der Quarzwerke rund 900 m Gleis grundlegend ertüchtigt bzw. neu

gebaut hatte.
Die Anschlussbahn ist über die Weiche 20 an den Bahnhof Weferlingen angebunden. Zwischen der Anschlussbahngrenze und dem Werksgelände befindet sich eine dreigleisige Abstellgruppe mit Nutzlängen von zweimal 440 m und einmal 520 m. Im Werksbereich sind zwei Gleise für das Ladegeschäft vorhanden.. Bald nach der Wende im Jahr 1989 verlor der Schienenverkehr an Bedeutung und wurde schließlich ganz eingestellt. Erst nach längerer Planungszeit konnte der Anschluss im Frühjahr 2014 reaktiviert werden, nachdem die LWS auf dem Gelände der Quarzwerke rund 900 m Gleis grundlegend saniert bzw. neu gebaut hatte.  Die Anschlussbahn ist über die Weiche 20 an den Bahnhof Weferlingen angebunden. Zwischen der Anschlussbahngrenze und dem Werksgelände befindet sich eine dreigleisige Abstellgruppe mit Nutzlängen von zweimal 440 m und einmal 520 m. Im Werksbereich sind zwei Gleise für das Ladegeschäft vorhanden.
mehr Infos

Serviceeinrichtung
Dörenthe

Die Hafenanlage entstand 1904 mit dem Bau des Dortmund-Emskanals. Die Wahl des Standorts südlich des Teutoburger Waldes stand seinerzeit in engem Zusammenhang mit der Plänen der Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE). 

Geplant war ursprünglich eine Anbindung mit einer Kanalquerung in Hafennähe und nicht wie später ausgeführt in Ibbenbüren an die Staatsbahn. Immerhin gelang es, den Hafen über eine Stichstrecke mit der TWE in Brochterbeck zu verbinden. Der Hafen Ibbenbüren–Dörenthe (früher Hafen Saerbeck) hatte bis in die 1960er Jahre hinein große Bedeutung für den Umschlag von Kohle, Erz, Düngemitteln, Kalk und Zement. Doch mit dem Bau eines neuen Hafens am Mittellandkanal in Ibbenbüren-Uffeln entfiel 1962 der Umschlag der Ibbenbürener Kohle, nachdem der Erzumschlag für die Georgsmarienhütte bereits zuvor zum Erliegen gekommen war. Aber auch alle anderen Güterarten im Umschlag Eisenbahn / Binnenschiff gingen in den folgenden Jahren verloren, zumal der Hafen weder über leistungsfähige Umschlagtechnik verfügte, noch der Bahnanschluss den gestiegenen Anforderungen gerecht wurde. Es verblieb lediglich der Umschlag von Elbekies (Eisenbahn/LKW) in einer Größenordnung von 50-60.000 t p.a. Seit Jahren wird der Hafen von der Fa. Albert Bergschneider GmbH aus Ibbenbüren betrieben. Nach Ertüchtigung der Bahnanbindung und Ausstattung mit moderner Umschlagtechnik wird Ibbenbüren-Dörenthe ab 2018 zu einem trimodalen Standort im Umschlag von Massengütern. Ein großer Standortvorteil des Hafens ist seine Nähe zu den Autobahnen A 1 / A 30, vielmehr aber noch die günstige Lage im Eisenbahnnetz mit leistungsfähigen Verbindungen in alle Richtungen.
mehr Infos

Dienstleistungen
Abstellanlagen

Die Lappwaldbahn Service-GmbH verfügt an den Standorten Oebisfelde, Weferlingen, Walbeck und Haldensleben in Sachsen-Anhalt, Bad Iburg in Niedersachsen sowie Ibbenbüren in Nordrhein-Westfalen über eigene Gleisanlagen zur kurz- und langfristigen Abstellung von

Eisenbahnfahrzeugen. Dank Gleislängen von 140 bis 540 m ist die Abstellung von einzelnen Fahrzeugen, Wagengruppen bis hin zu Ganzzügen möglich. Einige der Anlagen sind zusätzlich mit Elektranten versehen. Eine Wartung der abgestellten Fahrzeuge durch Mitarbeiter der LWI oder durch Fremdpersonal ist nach Absprache während der Abstellung möglich.
mehr Infos

Dienstleistungen
Zugleiter

Zur Sicherstellung des Zugbetriebs auf der eigenen Infrastruktur verfügt die LWS über eine Zugleitung mit einer 24 stündigen Besetzung an sieben Tagen in der Woche. Deren Dienste können auch durch Dritte genutzt werden, um öffentliche Infrastruktur im Zugleitbetrieb nach FV-NE zu betreiben

oder um das Rangieren in Anschlussbahnen zu koordinieren. Dank moderner Technik und der Verwendung eines elektronischen Zugmeldebuchs nach FV-NE sind die eingesetzten Zugleiter nicht ortsgebunden.
mehr Infos

Dienstleistungen
Betrieb von Anschlussbahnen

Für den Betrieb von Anschlussbahnen nach BOA, nach EBOA oder nach spezifischem Landessrecht hält die LWS Lappwaldbahn Service GmbH qualifizierte und geprüfte Eisenbahnbetriebsleiter vor. Die gesamte Betreuung und Verwaltung von Anschlussbahnen Dritter kann so an die LWS

ausgelagert werden. Die Lappwaldbahnbahn kümmert sich vollumfänglich um den Eisenbahnbetrieb und der Anschlussbahneigentümer kann seinem eigentlichen Kerngeschäft nachgehen.
mehr Infos

Mitarbeiter gesucht

Sind Sie gerade auf der Suche nach einer neuen Herausforderung oder einem Berufseinstieg? Dann werden Sie Teil der Lappwaldbahn-Familie! Wir bieten einen modernen und abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einem aufstrebenden Unternehmen mit sehr guten Möglichkeiten zur Weiterbildung und mit individuellen Aufstiegschancen. Aktuell suchen wir bundesweit erfahrene Zugleiter oder Mitarbeiter mit grundlegendem Bahnhintergrund, welche wir intern zu Zugleitern ausbilden können sowie Mitarbeiter zur Verstärkung unserer Verwaltung am Standort Weferlingen. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins und Ihrer grundlegenden Gehaltsvorstellung. Richten Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungen per Mail bitte an lws@lappwaldbahn.de.

Ausbildungsplätze

Bist Du gerade auf der Suche nach einem spannenden und zukunftssicheren Ausbildungsplatz? Dann bist Du bei uns willkommen. Wir bieten eine fundierte Ausbildung und eine Einstellungsgarantie nach bestandener Prüfung. Wir suchen zum 01. September 2017 Bürokauffrauen und –männer an unserem Standort in Weferlingen und freuen uns auf Deine Bewerbung. Sende bitte Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen per Mail an lws@lappwaldbahn.de.

Das Unternehmen

Die LWS Lappwaldbahn Service GmbH

ist seit dem 14. Oktober 2009 im Handelsregister beim Amtsgericht Stendal unter der Nummer HRB 9780 registriert und in der Rechtsform eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Hauptsitz des Unternehmens ist Weferlingen im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Darüber hinaus gibt es mit Schwülper in Niedersachsen sowie mit Dörenthe in Nordrhein-Westfalen zwei weitere eingetragene Nebensitze. Die Haupttätigkeit ist der Betrieb und die Unterhaltung von Eisenbahninfrastrukturen und deren Serviceeinrichtungen und ferner die Wartung sowie Instandhaltung vom Eisenbahnfahrzeugen über die LWI. Mit der Geschäftsführung des Unternehmens wurde Kai Uwe Ebert beauftragt. Es besteht eine Zertifizierung nach ISO 9001, ferner bestehen Mitgliedschaften im VPI und VDV.

Download

Impressum

LWS Lappwaldbahn Service GmbH
Mühlenweg 8
39356 Weferlingen

Geschäftsführer
Kai Ebert

Sitz der Gesellschaft
Weferlingen

Registergericht
Amtsgericht Stendal HRB 9780

Aufsichtsbehörde
Eisenbahn-Bundesamt, Heinemannstraße 6, 53175 Bonn

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz
DE 265 936 106

LWS Lappwaldbahn Service GmbH

Am Bahnhof 4
39356 Weferlingen

[T] +49 (0) 39061-9858-203
[F] +49 (0) 39061-9858-198

24 h Notfallnummer
[T] +49 (0) 162-2199200

lws@lappwaldbahn.de